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Studierendenkonferenz in Hamburg

2009 Oktober 14
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Am Montag, den 21. September 2009 begannen um 10.00 die Feierlichkeiten zum hundert-jährigen Bestehen der Sinologie in Hamburg. Wie erhofft, füllte sich der große Hörsaal im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg recht ordentlich, und die Mitglieder des Fachschaftsrates und unsere Gaste schätzten sich glücklich, noch einen Stuhl ergattern zu können.

DSCI0080Das Programm für die Feierlichkeiten war umfangreich… Der Einführungsveranstaltung, bei der unter anderem die Konsulin der VR-China, die Hamburger Wissenschaftssenatorin, die Vize-Präsidentin der Universität und nicht zuletzt Prof. Dr. Michael Friedrich sprachen, folg-ten verschiedene Konferenzen. Montag bis Mittwoch ging es um den (Modernen) Konfuzianismus, Donnerstag und Freitag um die Zukunft der Sinologie im deutschsprachigen Raum. Der FSR der Sinologie hatte dies zum Anlass genommen, deutschlandweit einzuladen um die Standpunkte der Studierenden mit auf die Agenda zu setzen. Man bedenke: 15 Professoren und Professorinnen, die bzw. der Jüngste um die Vierzig – und niemand je Studierender innerhalb eines B.A. oder M.A. Studiengangs in Deutschland. So hatte der Hamburger Lehrkörper in Vertretung von Herrn Vogelsang und Herrn Friedrich angeboten, dass wir das Impulsreferat des ersten Panels halten dürften, um die Meinung der Studierenden zum Thema neue Studiengänge vorzustellen.

Einige Fachschaften bzw. Studenten waren unserer Einladung gefolgt. Am Montag trafen wir uns zum ersten Mal, besprachen die folgenden Tage und begannen ab Dienstag früh, uns zu verschiedenen Themen auszutauschen. Nach einer morgendlichen Gesprächsrunde bezüglich der neuen Studiengänge ging es am Nachmittag um die Möglichkeiten des Universitätswechsels, bevor am Mittwoch Vorschläge zur Verbesserung und zur Vernetzung der Studienstandorte von studentischer Seite diskutiert wurden. Die Protokolle der einzelnen Sitzungen können unter sinofsr@uni-hamburg.de angefordert werden.

DSCI0090Der Mittwochnachmittag war geprägt von Vorgesprächen bezüglich des Impulsreferates. Mit Bettina Herr, der ersten Master-Studentin in Hamburg und ehemaliger Studentin in Leipzig und Tübingen, hatten wir eine qualifizierte Referentin, die auch aus eigener Erfahrung sprechen konnte. Langen Gesprächen folgend konnten wir gegen Mitternacht eine Version vorlegen, mit der ein Großteil der Teilnehmer einverstanden war.

Am nächsten Morgen begann die Professorenkonferenz „Deutsche Sinologie – Perspektiven im 21. Jhd.“. In der Einführung schlugen die Hamburger Gastgeber vor, einen Fachverband Sinologie zu gründen. Anschließend trug Bettina Herr unsere Ergebnisse vor. Erfreulicherweise wurde anschließend ausführlich über unseren Impuls diskutiert. Viele der Probleme, die wir genannt hatten, waren den Professoren durchaus bekannt. Einige davon sind schwierig zu lösen, beispielsweise die Notenvergabe vor Ende des Semesters in Kombination mit Hausarbeiten statt Klausuren. Andere könnten deutlich schneller angegangen werden, wie z.B. die Informationen auf den einzelnen Instituts-Webseiten. Eine ausführliche Beschreibung unseres Vortrags/Handouts findet sich auf den nächsten Seiten.
Zum Abschluss wurden die Teilnehmer der Studierendenkonferenz eingeladen, im Yuyuan-Teehaus mit zu Abend zu essen. Dies war ein schöner Abschluss einer tollen Konferenz, die hoffentlich einen Grundstein legen konnte für die Vernetzung der deutschen Sinologie-Studierenden. Eine zweite Konferenz in Leipzig im Mai 2010 ist bereits in Planung.
Wir möchten uns bei allen beteiligten Studenten bedanken für die tolle Mitarbeit und das Engagement, welches im Verlauf der Konferenz offenbar wurde. In der Hoffnung, nächstes Jahr noch mehr Studierende kennen zu lernen, und ggf. einige unserer Punkte umzusetzen, verbleiben wir für dieses Mal.

Vielen Dank für eine tolle Konferenz!
Der Fachschaftsrat der Sinologie in Hamburg

Download Impulsreferat

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