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Saure Erdbeeren. Japans versteckte Gastarbeiter

2008 September 13
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Saure Erdbeeren – Japans versteckte ‚Gastarbeiter‚“ (Farbe 60min, Deutschland / Japan 2008 ) ist ein Dokumentarfilm der Leipziger Japanologen und Filmemacher Tilman König und Daniel Kremers und wurde im März 2008 in Tokio gedreht.

Die Premiere findet am Freitag den 19. September um 21:00 in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig statt.

Der Film beschreibt die schwierigen und oft gefährlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen, denen Einwanderer und ausländische Beschäftigte in Japan ausgesetzt sind.
HauptprotagonistInnen des Films sind zwei japanischstämmige MigrantInnen aus Peru und Bolivien sowie drei chinesische „Auszubildende“, denen für ihre Arbeitsleistung kein Lohn gezahlt wurde und die nun mittellos nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Ihr Schicksal verkörpert die Normalität, aber auch die dramatische Situation vieler Betroffener in Japan. Ausgegrenzt von Gesellschaft und Politik, erfahren sie selten Unterstützung von Menschen wie Ippei Torii, dessen Zentôitsu Gewerkschaft über 2.000 hauptsäschlich illegal  in Japan lebende Ausländer organisiert. Ein unliebsames Engagement, das Torii bei einem Brandanschlag beinahe das Leben gekostet hätte.

Den Trailer gibts hier!

Kommentar zum Film: Tischer, Jacob: Saure Erdbeeren – Japans versteckte ‚Gastarbeiter‘. In: DianMo 3/2008, S. 44-46.

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