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DianMo Nr.13 (November 2013)

2014 Januar 1
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Die Dianmo hat es endlich geschafft. Sie hat den Berg erklommen und genießt jetzt, zum Zeitpunkt dieser Niederschrift, die warmen Sonnenstrahlen auf dem Titelblatt der verflixten 13. Ausgabe!

Getreue Leser, ihr werdet nun freudige Zeugen eines kleinen vorzeitigen Weihnachtswunders (Anm. der Redaktion: Datum der Veröffentlichung der physischen Ausgabe). Wie so oft, entstehen die erstaunlichsten Dinge im Stillen und Verborgenen und bahnen sich ungeahnt ihren Weg an die Öffentlichkeit. Wie viele Versuche, wie viele verzweifelte Anläufe hat es gebraucht? Die damals neue Redaktion ist inzwischen alt geworden, Semester sind ins Land gegangen, genauso wie ungezählte Vorlesungen und vergessene Schriftzeichen, die einer beliebigen HSK-Stufe genügen würden. Schaut nur: unsere freudige Ankündigung (der Post unter diesem hier) ist fast ein Jahr her! Aber wir Sinologen, wir sind ein zähes Völkchen, unsere Körper ausdauernd und unser Verstand gestählt. Zusammengerissen haben wir uns und siehe da: Diese Ausgabe ist geboren.

Was wird das neue Jahr 2014 bringen? Vielleicht eine 14.Ausgabe? War es in vergangenen Tagen, Wochen und Monaten auch noch so schwer, ein kreativer Geist ist wie fließendes Wasser – er bleibt  immer in Bewegung. In diesem Sinne werden wir weiterfließen und weiterschreiben.

Bis dahin, liebe Leser, genießt die neueste Dianmo, die Redaktion

Download: PDF 12,7 MB

Anm. der Redaktion: im inhaltlichen Teil des ersten Artikels hat sich, durch die vielen Wege des Editierens und der Aufarbeitung in eine druckreife Fassug, ein kleiner Fehler eingeschlichen. So muss es im Beispiel für die Erläuterungen „Bitte warten Sie einen Moment!“ richtig heißen 请你等一下!

DianMo13

Vorhang auf für… Dianmo 2.0 und Ausgabe 13! (Eine Vorschau)

2013 Januar 4
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Ja, es gibt uns noch (wieder?)!

Und damit Dianmo nicht Gefahr läuft, im Fahrwasser Bologna-verordneter Kurzzeit-Studiengänge mit überbordendem „Workload“ abzusaufen, brauchen wir Eure Mitarbeit und Kreativität!

Ja ja, die verflixte 13. Ausgabe… Wer hätte sich nicht gewundert, ob sie jemals das Licht dieser Welt erblicken würde?

Doch wir arbeiten tatsächlich daran. Die vormalige Redaktion beendete im Lauf des Jahres 2011 nahezu geschlossen ihr Studium, und mit ihr gingen Hirn und Herz von Dianmo. Der Nachfolgeprozess gestaltete sich schwierig. Es kann ja auch keiner von gerade begonnenen BA-Studenten erwarten, dass sie mal eben komplett übernehmen, wofür „wir“ Magister ein paar Jährchen benötigten. Doch der Staffelstab wurde weitergereicht, und wir hoffen, dass sich kontinuierlich neue Mitstreiter finden lassen. Von großer Kontinuität unter „Die Redaktion“ müssen wir uns jedoch wohl verabschieden.

Kaum die schwere Bürde übernommen, suchen uns bereits die nächsten Wehwehchen heim. Denn bis auf die momentane Chefredaktion befindet sich die komplette Dianmo auf absehbare Zeit in China. Und so wird das wohl weitergehen: Zwei Semester Ankommen im Studium, anschließend zwei Semester Mitarbeit bei Dianmo, fünftes (und sechstes) Semester China, sechstes Semester Abschlussarbeit. Fertig.

Die gute Nachricht aber ist: Es gibt eine engagierte und – wie ich finde – fähige Gruppe von Dianmo-Enthusiasten, die unser Projekt weitertragen möchte (die Namen und Bilder unserer neuen Redaktion findet Ihr auf der entsprechenden Seite im Menü). Artikel geschrieben hat diese Gruppe bereits fleißig. Es stehen vier thematische Texte bereit, ein ausführlicher Praktikumsbericht aus Peking, eine Lesungsrezension und ein Chengyu. Auch redigiert wurden alle diese Artikel schon.

Aber: In der neuen Ausgabe ist durchaus noch Platz! Wer Interesse an einer Mitarbeit verspürt, der sei herzlich eingeladen, uns zu kontaktieren und mit Stoff oder Ideen zu versorgen! Wir sind für jeden Input dankbar! Denn auf Dauer können und möchten wir solch eine Ausgabe auch nicht im Alleingang bestücken. Hier hat Dein Text zu einem Thema, das Du schon immer mal bearbeiten wolltest, Platz. Oder eine Rezension zu einem spannenden Buch oder einem tollen Film. Oder eine für die breite Allgemeinheit „entschärfte“ Hausarbeit.

Unsere Ziele sind vorerst bescheiden: Eine Ausgabe pro Semester, das ist gegenwärtig wohl realistisch. Die 13 erscheint dann hoffentlich noch in diesem Winter. Wir überlegen gerade, ob die nächste Ausgabe vielleicht eine thematische Bindung erhalten soll. Ein (zunächst scherzhafter) Vorschlag, der sich aus unseren Interessen und verfügbarem Material ergeben hat, ist, die nächste eine „Protest-Ausgabe“ werden zu lassen… Vielleicht fallen Euch dazu passende Beiträge ein?

Des Weiteren haben wir uns Gedanken zum Design der Ausgaben gemacht. Was denkt Ihr? Wie hat Euch das neue Layout der letzten Ausgabe gefallen? Gibt es sonst Verbesserungsvorschläge? – Dianmo wird weiterhin in einer kleinen Auflage von maximal 200 Stück erscheinen, da unsere finanziellen Mittel leider nicht mehr hergeben. Online wird sie natürlich weiterhin für jeden zugänglich sein.

Wir freuen uns über Eure Kontaktaufnahme!

internationale Konferenz „Challenging Consensus: New Perspectives on Religious Non-Conformism“ 1.-3. Februar 2013

2013 Januar 4
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Internationale Konferenz des Graduiertenkollegs „Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik“
Universität Leipzig,  01.-03. Februar 2013

Religiöser Nonkonformismus ist ein kraftvolles Element kultureller Spannung. Ob Irak, Tibet oder Deutschland, sei es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart – religiöse Abweichung kann bestraft werden, domestiziert werden oder auch bahnbrechende, ja wilde Dynamiken einleiten. Die internationale Konferenz des DFG-Graduiertenkollegs „Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik“ gibt WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche Gelegenheit, Fallbeispiele aus unterschiedlichen zeitlichen, geographischen und kulturellen Räumen vorzustellen, Theorien herauszufordern und Theoreme zu formulieren.

Wir heißen alle ReferentInnen und interessierte WissenschaftlerInnen herzlich willkommen!

Programm als pdf

Aus sinologischer Perspektive besonders interessant sind sicherlich die Beiträge von Barend ter Haar und Sun Jingxue am 2.2. um 11 Uhr:

11:00 Barend J. ter Haar
(Oxford)
Are non-conformist groups non-conformist? The Chinese case
This paper provides a new empirical and analytical view on the non-conformist groups in China which varies the traditional view of the official stereotypes and labeling, in order to understand these local practices sociological or conceptual correctly or meaningfully.
Jingxue Berndt-Sun
(Leipzig)
The Cult of the Fox in contemporary Shandong Province, China – with special reference to Yuwangtai village
How did the fox cult manage to get a place in a local culture and what role does he play in the cultural development of a region? The presentation will analyse the relations between this non-conform popular cult and the Daoism as the legitimate religion.

Tagung „China und Europa: Wechselbeziehungen im Wandel“ 18.-19. Januar 2013

2013 Januar 4
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„China und Europa: Wechselbeziehungen im Wandel“

Termin: FR, 18. JAN, 13 – 18 UHR & SA, 19. JAN, 9 – 12.15 UHR

Ort: Konfuzius-Institut Leipzig

Neun Referenten aus Deutschland und China untersuchen vornehmlich aus historischer Perspektive verschiedenste Facetten des Austausches zwischen Europa und China.

Flyer (innen)

Flyer (außen)

Besucher sind herzlich willkommen!

Kostenfrei / ohne Anmeldung

Veranstalter: Ostasiatisches Institut und Historisches Seminar der Universität Leipzig, Konfuzius Institut
Leipzig, Ranke-Gesellschaft für Geschichte im öffentlichen Leben e.V. (Köln)

WWW:

http://www.uni-leipzig.de/~ostasien/veranstaltungshinweis-china-und-europa-wechselbeziehungen-im-wandel

http://www.konfuziusinstitut-leipzig.de/veranstaltungen/wissenschaftliche-tagung/

DianMo Nr. 12 (Juli 2011)

2011 Juli 19
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Relaunch von DIANMO

Ab dieser Ausgabe erscheint DIANMO nun endlich in ganz neuem Layout und Format. Schwerpunktthemen sind diesmal die vielseitige Internetkultur in China und ein Rückblick auf die Friedensnobelpreisverleihung an Liu Xiaobo sowie Kommentare zur Kritik an den Chinakennern.

DIANMO beabsichtigt in Zukunft, verstärkt Beiträge und Kommentare chinesischsprachiger Autoren zu veröffentlichen: den Anfang machen der Kurator Ni Kun mit einem Kommentar zur freien chinesischen Filmszene und der Kalligraf Haji Noor Deen Mi Guang Jiang mit seinem Beitrag über die arabische Kalligrafiekunst der chinesischen Tradition. Lyrik gibt es diesmal vom Pekinger Musiker Yan Jun.

Download: PDF9,42MB oder angenehm schmökern auf ISSUU.

 

Viel Spaß beim Schmökern!

Die Redaktion

Civil-Military Relations in Chinese History

2011 Juni 29
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Internationale Konferenz zum Thema:

Civil-Military Relations in Chinese History

中国军队和社会的关系

5.-6. August 2011
am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig

Die aus der philologischen Tradition erwachsene westliche Chinaforschung beschäftigte sich über einen langen Zeitraum nur marginal mit militärischen Themen. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts änderte sich diese Situation. Das Militär geriet allmählich in den Fokus historischer Forschung zu China. Die am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig organisierte Konferenz Civil-Military Relations in Chinese History trägt dieser Entwicklung Rechnung.

Im Vergleich zu früheren Konferenzen, deren Schwerpunkte stärker im Bereich der Kriegsgeschichte, der militärischen Organisation oder der kulturellen Reflektion lagen, rückt nun erstmals das besondere Verhältnis von Militär und Gesellschaft in den Mittelpunkt. Folglich dient die Leipziger Konferenz dem Ziel, die besondere Wechselbeziehung zwischen Militär und Gesellschaft in der chinesischen Geschichte zu untersuchen und zugleich neuartige Perspektiven auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen zu erschließen.
In diesem Zusammenhang sollen Fragen des methodischen Zugriffs, theoretische Konzepte sowie konkrete Ausprägungen des Phänomens diskutiert werden. Das Themenspektrum der Vorträge ist breit und reicht historisch von der Zeit des Altertums bis zum antijapanischen Widerstandskrieg. Der internationale Charakter der Konferenz wird durch die Teilnahme anerkannter Historiker aus der VR China, der USA und Kanada deutlich.

Konferenzprogramm

Konferenzort

Universität Leipzig
Ostasiatisches Institut
Schillerstraße 6
Raum S202
04109 Leipzig

Kontakt

PD Dr. Filipiak
filipiak@rz.uni-leipzig.de

Das Reispapier

2011 Juni 5
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Die unabhängbare Wandzeitung für Ostasieninteressierte

Das Reispapier ist ein Projekt der Studierenden vom Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien.

Website: www.dasreispapier.at

Facebook: www.facebook.com/dasreispapier

Twitter: twitter.com/dasreispapier