DianMo Nr. 12 (Juli 2011)
Relaunch von DIANMO
Ab dieser Ausgabe erscheint DIANMO nun endlich in ganz neuem Layout und Format. Schwerpunktthemen sind diesmal die vielseitige Internetkultur in China und ein Rückblick auf die Friedensnobelpreisverleihung an Liu Xiaobo sowie Kommentare zur Kritik an den Chinakennern.
DIANMO beabsichtigt in Zukunft, verstärkt Beiträge und Kommentare chinesischsprachiger Autoren zu veröffentlichen: den Anfang machen der Kurator Ni Kun mit einem Kommentar zur freien chinesischen Filmszene und der Kalligraf Haji Noor Deen Mi Guang Jiang mit seinem Beitrag über die arabische Kalligrafiekunst der chinesischen Tradition. Lyrik gibt es diesmal vom Pekinger Musiker Yan Jun.
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Viel Spaß beim Schmökern!
Die Redaktion

Civil-Military Relations in Chinese History
Internationale Konferenz zum Thema:
Civil-Military Relations in Chinese History
中国军队和社会的关系
5.-6. August 2011
am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig
Die aus der philologischen Tradition erwachsene westliche Chinaforschung beschäftigte sich über einen langen Zeitraum nur marginal mit militärischen Themen. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts änderte sich diese Situation. Das Militär geriet allmählich in den Fokus historischer Forschung zu China. Die am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig organisierte Konferenz Civil-Military Relations in Chinese History trägt dieser Entwicklung Rechnung.
Im Vergleich zu früheren Konferenzen, deren Schwerpunkte stärker im Bereich der Kriegsgeschichte, der militärischen Organisation oder der kulturellen Reflektion lagen, rückt nun erstmals das besondere Verhältnis von Militär und Gesellschaft in den Mittelpunkt. Folglich dient die Leipziger Konferenz dem Ziel, die besondere Wechselbeziehung zwischen Militär und Gesellschaft in der chinesischen Geschichte zu untersuchen und zugleich neuartige Perspektiven auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen zu erschließen.
In diesem Zusammenhang sollen Fragen des methodischen Zugriffs, theoretische Konzepte sowie konkrete Ausprägungen des Phänomens diskutiert werden. Das Themenspektrum der Vorträge ist breit und reicht historisch von der Zeit des Altertums bis zum antijapanischen Widerstandskrieg. Der internationale Charakter der Konferenz wird durch die Teilnahme anerkannter Historiker aus der VR China, der USA und Kanada deutlich.

Konferenzort
Universität Leipzig
Ostasiatisches Institut
Schillerstraße 6
Raum S202
04109 Leipzig
Kontakt
PD Dr. Filipiak
filipiak@rz.uni-leipzig.de
Das Reispapier
Die unabhängbare Wandzeitung für Ostasieninteressierte
Das Reispapier ist ein Projekt der Studierenden vom Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien.
Website: www.dasreispapier.at
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